Online-Aktivismus
Aktivismus ist ein anderes Wort für Protest. Ein Protest ist der Versuch von vielen Menschen, bestimmte Sachen auf der Welt zu verändern, die falsch sind. In der Gesellschaft gibt es immer noch viele Probleme, die noch nicht gelöst sind. AktivistInnen helfen dabei, Lösungen zu finden und Maßnahmen für eine bessere Zukunft unserer Welt zu treffen. Die klassischen Proteste finden auf den Straßen in großen Städten statt, aber auch in kleineren Städten – in der Stadtmitte. Tausende Menschen sammeln sich und laufen stundenlang durch die Straßen, um ihre kritischen Stimmen zu äußern. Beispiele für manche von den größten Organisationen weltweit sind:
Für den Schutz…
…der Frauen: #MeToo

…der Dunkelhäutige: BlackLivesMatter
…der Natur: Greenpeace
…des Klimas: Fridays For Future

…der Tiere und der Tierrechte: PETA

Mit der Geburt von Facebook, Instagram und Twitter haben die AktivistInnen eine neue Plattform gefunden, um mehrere Menschen auf das bestimmte Problem aufmerksam zu machen. An solchen Protesten kann man auch im Internet teilnehmen. Diese nennt man E-Proteste oder Online-Aktivismus. Aber wie läuft das denn?
Es gibt drei Typen von Online-Aktivismus.
- Bereitstellung und Verbreitung von Information
Wenn der Organisator oder die Organisatorin des Protests mehrere Leute für eine stärkere Unterstützung bei der Demonstration braucht, kann er oder sie die ausführliche Information über das Problem und die Organisation mithilfe von verschiedenen Plattformen im Internet verbreiten.
- Webblogs: sehr hilfreich besonders an Orten der Welt, wo keine Pressefreiheit existiert und die Stimmen der Menschen stumm geschaltet werden. Ein Biespiel für so einen Blog wäre Global Voices.
- Podcasts: Freiburg macht es schön. Das Radio Dreieckland bietet Information über alles, was gerade aktuell an Aktivismus weltweit passiert.
- Videos: da, wo der Journalismus schweigt, dokumentiert Witness Verletzungen von Menschenrechten im Internet.
- Soziale Medien: Facebook, Instagram, Twitter und TikTok. Das Hashtag ist der beste Freund von den AktivistInnen. Mit dem Hashtag kann zum Beispiel Instagram alle NutzerInnen informieren, dass eine wichtige Aktion im Moment stattfindet. So wird Solidarität und Mitgefühl erzeugt. Wie z.B. das Hashtag #ZirkusOhneTierleid auf Instagram.
2. Mobilisierung und Organisation
Die Information ist schon da und sie wird blitzschnell durch das Internet weitergeleitet. Jetzt muss den großen Protest erstmal sehr gut organisiert werden, damit mehrere Menschen Interesse daran haben, teilzunehmen.
- Online-Petitionen/Online-Kampagnen: Im Internet kann jeder für eine oder mehrere Sachen eine Online-Petition starten. Und jeder darf mitmachen und seine elektronische Unterschrift geben. Jeder darf spenden. Hierzu ist die Seite Go-Fund-Me das perfekte Beispiel.
- Soziale Medien: alle Interessierte bekommen mit, wann, wo und warum eine Aktion stattfindet. Zum Beispiel in Facebook-Gruppen können die AktivistInnen ganz privat ihre Diskussionen mit mehreren Menschen führen und Proteste organisieren.
3. Aktion und Reaktion
Man darf sich noch aktiver mit den problematischen Themen beschäftigen. Sogar aktiver als auf den Straßen zu demonstrieren. Und das geht auch im Internet.
- Geld spenden: für eine Online-Kampagne darf man immer Geld spenden. Man sollte nur darauf achten, ob die Kampagne vielleicht Fake News ist.
- Mitglied werden oder sich ehrenamtlich engagieren: Man darf online auch durch Angabe von den persönlichen Daten Mitglied von einer Organisation werden. Dabei kann man auch sich ehrenamtlich engagieren und bei der Organisation von Projekten und Kampagnen mitmachen. Zum Beispiel auf der Startseite von Vier Pfoten Deutschland gibt es direkt die zwei Optionen: Spenden und Patenschaft.



